Thomas Maul: Wert und Wahn 1



Die Unwahrheit des Kapitals
Kritik der Marxschen Ökonomiekritik
TB, ca. 50 Seiten
ISBN 978-3-944503-06-6
2014
6 €

Online bei Lehmanns

Indem der Autor den zentralen Widerspruch des Marxschen Kapital benennt und einer begrifflichen Fassung zuführt, von der aus sich mehr Klarheit über so manche Aporie in den jüngsten Wert-Diskussionen gewinnen lässt, leistet er einen nicht geringen Beitrag zum kritischen Verständnis des Kapitalverhältnisses als „Anatomie der bürgerlichen Gesellschaft“ (Marx). Dabei steht und fällt die auf wenigen Seiten bündig vorgetragene Relektüre der Kritik der politischen Ökonomie mit ihrer Hauptthese eines radikalen Bruchs in der Geschichte des Werts selber, des Umschlagens der Rationalität vorkapitalistischer Naturbeherrschung in eine auf nichts anderes denn Wahn gegründete Verdingung des Menschen, d.h. seine formelle, reelle und seelische Subsumtion unters Kapital. (Klappentext)


Inhalt


Zur verwendeten Literatur
Einordnung
I. Der kapitale Widerspruch des Marxschen Kapital oder die Verdrängung des historischen Bruchs im Wertgesetz
II. Historisch-logisches Modell: der rationale Wert vorkapitalistischer Äquivalenz
III. Arbeit am (Wert-) Begriff: objektive Denkabstraktion und Historizität des Fetischs
IV. Immanenz und Transzendenz der Kritik
Anhang: Mit einer Vorbemerkung versehene Auszüge aus Friedrich Engels‘ Vorwort (1885) zum zweiten Band des Kapital
Glossar

Über den Autor


Thomas Maul  lebt und schreibt in Berlin

Im XS-Verlag vom Autor außerdem erschienen:
 "Drei Studien zu Paulus." (2014)
"Darum negative Dialektik" (2014)
"Wert und Wahn 2" (2017)
"Das Kapital vollenden" (2019)

Im Freiburger ca ira-Verlag sind erschienen:
"Die Macht der Mullahs" (2006)
"Sex, Djihad und Despotie" (2010)